Archive for Märchenleben

der street fiedler zu gast im märchenbuch


und

text war leider in russissch und daher für mich unverständlich, die illu dafür aber wieder mexerhaft: wunder-wunderschön.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

noch mehr Mehrchenprinzen

Sonja schreibt:

Toll, endlich ist das IO-Skizzenbuch auch bei mir angekommen!
Freudestrahlend nehme ich es vom DHL-Menschen in Empfang.
Ich bin ganz zappelig, als ich mir die vielen schönen Beiträge anschaue, es juckt mir in den Fingern auch meinen Märchensenf dazu zu geben.

Doch ausgerechnet jetzt habe ich Abgabestress… ausgerechnet jetzt herrschen in Berlin subtropische Temperaturen.
Mein Arbeitsplatz unter dem Dach kann es mit jeder Hochleistungs-Sauna Skandinaviens aufnehmen – der Schweiß rinnt, der Kreislauf spinnt. Ich bin gezwungen mich zum Arbeiten ins feuchte Kellerloch zurückzuziehen. Dort ist es angenehm kühl, aber auch ziemlich finster.

Die Abgabe sitzt mir im Nacken, das Skizzenbuch wartet auf mich, ich werfe sehnsüchtige Blicke… schmacht!
Eines Abends schaffe ich es dann endlich mich ans Skizzenbuch zu machen. Ich besetzte den Esstisch um zu zeichnen. Es ist immer noch furchtbar heiß. Jetzt geht’s endlich los.

Ein Wald, ein Schloss… es fängt gut an… im Wald ist es angenehm kühl, das Unterholz knackt, es riecht nach feuchter Erde…und da vorne, ist das nicht ein See? Und wer badet da?
Ein Prinz? In meinem Märchen gibt es doch gar keinen Prinzen… oder???
Da weckt mich mein ganz persönlicher Märchenprinz und schickt mich ins Bett…

Oh weh! Märchen-Onkel Till wartet – das nächste Märchen will erzählt werden!
Also wieder ans Werk, diesmal vormittags, ohne Traumstunde! Es ist immer noch furchtbar heiß, aber ich bin total froh endlich mal wieder etwas freies zu machen!

Nun ist es geschafft und ich verpacke den Märchenschatz um ihn weiterzuschicken.
Schön war’s gewesen – fast wie im Märchen!

euer Märchenonkel:
Till

Schreibe einen Kommentar

die Prinzen mit den weissen Pferden

Ein Märchen mit leicht dramatischem Touch von Melanie Garanin

Ich wartete schon lange auf das Märchenbuch. Eine winzigkleine Auftragsflaute (…), die erst ganz grosse kreative Meisterleistungen hervorbrachte, schlug ins Gegenteil um. Ganz schreckliche Langeweile, Null Ideen, keine Lust auch nur einen Strich zu tun. (sähe sowieso kacke aus). So war das letzte Woche, als ich auf meinen stundenlangen Streifzügen durchs Web (um zu gucken, was alle anderen für tolle Sachen machen…) den IO-Skizzenbuch-Blog mal wieder besuchte und den wundervollen Eintrag aus Köln bewunderte…. (viele Grüsse Ruth!)….und erstarrte: Ruth war doch nach mir auf der Liste!? War ich vergessen worden? In meinem dieszeitigen Zustand (vielleicht kennt der eine oder andere ihn ja…) war das natürlich klar: Ich Ärmste! Nix zu tun, nix im Kopf, nix in der Kasse, Selbstmitleid pur und dann auch noch beim Märchenskizzenbuch einfach übergangen worden. ich habe wirklich fast geweint….
Ein Glück konnte eine panisch geschriebene Mail an den lieben Märchen-Paten Till, die er innerhalb von wenigen Minuten(!) beantwortete, alles aufklären und nun durfte ich doch noch was reinzeichnen, was ich auch sofort gemacht habe, und wieso ich jetzt soviele Prinzen auf ihren weissen Pferden gezeichnet habe weiss ich auch nicht.
Aber es geht mir schon viel besser.
Ich glaube das Märchenbuch hat mich wieder „wachgeküsst“.


Hauptsache Happy End sag ich mal 😉
Till

Schreibe einen Kommentar

es kam einmal…

..kein prinz: schade!

leicht melancholisches rapunzelstielzchen von annette köhn

Schreibe einen Kommentar

das Märchenbuch in Berlin

Heute mal mehr Bild als Text:

Märchenbuchs Reisegewand und ein Blick ins Innere..

Schreibe einen Kommentar

Neues vom Märchenbuch

Johanna Fritz erzählt uns folgendes Märchen in dem wie in jedem ein Körnchen Wahrheit steckt.. 😉

„ Es war einmal an einem wunderschönen Donnerstag Mittag… Johanna sitzt bei „Pommes Schranke“… Ding! Die Tür klingelt, der Postbote ist da und bringt das Sketchbook „Märchen“. Buch in Empfang genommen, keine Zeit fürs klönen mit dem Postboten denn die Pommes werden kalt.  Mit dem Päckchen unterm arm schnell wieder zurück an die gedeckte Tafel. Neugierig wie Johanna ist, packt sie das Buch zwischen Pommes, Ketchup und Cola aus… blättert in dem Buch von vorn nach hinten und hinten nach vorn. Irgendwie sind die Pommes zu fade; mehr Ketchup muss her… FLATSCH. Das Sketchbook verschwindet unter einem roten Tomaten-Teppich. Klebrig. Rot. Tomatig.

Ein Schrei geht durch das Knusperhaus.

Und wenn du wissen willst wie das Sketchbook nun wirklich aussieht nachdem Johanna es wieder verschickt hat, musst du wohl bis zur Frankfurter Buchmesse warten :)“

Gruß, Till *)

Schreibe einen Kommentar

Episoden aus einem „Märchenleben“

Diesmal dürft Ihr etwas von meinem münsteraner Illustratorenkollegen Aike Arndt bewundern. Er hat sich für das Buch „Märchenleben“ angemeldet und berichtet, wie ich finde, sehr eindrücklich von seiner Arbeit im Buch. Ich hoffe, bald mehr auf diese Art von den Arbeitsweisen anderer Kollegen zu erfahren. (Und klauen wir nicht alle :-))

Aike sagt:
Ich wollte auch unbedingt mal bei so einer IO-Skizzenbuchaktion mitmachen und hab mich brav und rechtzeitig für das „Märchenleben“ angemeldet. Mir liegt das Skizzieren eher als das Erstellen von Final Art und in so einem Buch würde dann der Druck auch nicht so hoch sein, Gott weiß was für Meisterwerke abzuliefern. Natürlich hatte ich trotzdem Angst davor, das Buch zu öffnen und nur erschlagen zu werden von der Qualität der vorhergehenden Zeichnungen. Wie schön war es, festzustellen, dass mich die Qualität der vorhergehenden Zeichnungen viel eher inspirierte. Jedes Bild war in individueller Technik entstanden. Auch ich durfte also machen, was ich kann: kleine Figürchen, Punktaugen, Stöckerbeine und Schraffur mit der Tuschefeder.

Aikes Märchenleben

Aikes Märchenleben

Mein Motiv ist inspiriert von dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ von den Brüdern Grimm. Diese Geschichte hat eine seltsam episodenhafte Erzählstruktur, die Ereignisse reihen sich willkürlich aneinander. Trotzdem sprechen mich die Schauplätze (eine alte Mühle, ein Räuberhaus, die Hölle etc…) und die Charaktere (ein böser König, die Räuber, der Teufel etc…) sehr an. Gerne würde ich dieses Märchen einmal illustrieren, nehme mir aber nicht die Zeit dafür. Deshalb habe ich meine Seite im IO-Sketchbook genutzt, um diesem Märchen eine Zeichnung zu widmen. Ich habe mich dabei nicht auf eine Szene beschränkt, sondern die ganze Welt gezeichnet, in der das Märchen spielt. Allerdings ist es keine zusammenhängende Welt, sondern sie besteht aus mehreren kleinen Inselchen oder so was, wie kleine Nester auf den Wipfeln von Bäumen. Dadurch trage ich dem erzählerischen Gerüst des Märchens Rechnung, wodurch die Handlung so gestückelt wirkt, fast so, als hüpfe der Held eines Computerspiels von einem Level zum nächsten. Die Herren Grimm dürfen oben rechts auch zuschauen, was sie da so geschrieben haben. Und auch die Szene aus Till Lassmanns schöner Zeichnung, in der der Opa dem kleinen Till Märchen erzählt, habe ich geklaut und eingebaut (man nennt das vor Gericht „zitieren“, glaube ich). Hoffentlich verklagt mich der Till nicht wegen irgendwelcher Copyrights. Am Besten erzähle ich ihm einfach nichts davon.

Ich grüße alle TeilnehmerInnen der Skizzenbuchaktion und freue mich drauf, die vollen Bücher durchzublättern.

Aike

Dito

Connie

Comments (2)

Older Posts »